Montag, 7. September 2015

Finale Tag 7 Tulln-Wien

Bevor die ferien ganz rum sind noch der kleine abschlussbericht.
von tulln nach wien sind es ca.35 km.
gefühlte 180 bei 38grad, aber das schrieb ich ja schon...

Als endlich eine stadt sichtbar wurde, radelten und radelten und radelten wir, aber sie wurde nicht greifbarer...:D

wie wir später evaluierten, lag es daran das wir über die donauinsel einfuhren. ganz unspektakulär, näherten wir uns von hinten, waren dann die ganze zeit mittendrin, aber doch irgendwie nicht dabei.

die donauinsel ist nämlich ziemlich lang..21,5km. einmal drumrum also marathonlänge.
und das naherholungsgebiet aller einwohner der stadt. das hat ein bisschen gedauert, bis wir es begriffen hatten.einer der größten campinplätze liegt östlich vom zentrum in der donausüdtstadt, aber ist mit dem rad und der u-bahn gut angeschlossen.
wien selbst ist super vom radfahren, alles total befahrbar und was mir wirklich aufgefallen ist, es gibt überhaupt kein gerangel oder unfreundlichkeit gegenüber radlern.
überhaupt waren die ober und niederöstereicher überaus freundlich, auskunftsbereit und smalltalk-bewandert ! das muss man mal sagen !!

5 tage wien waren sehr schön und sehr heiss, und wir haben die 500km voll gemacht.
mittags waren wir in fast allen kanälen die es in wien gibt, schwimmen und es war tiefenentspannt.
wir wären tatsächlich noch weitergeradelt nach bratislava, aber das kind hat sich sehr geweigert...




insgesamt waren wir doch mehr schlecht als recht vorbereitet auf diese radtour, was das karten und wegewesen angeht, aber da bleibt es auch immer spannend und abwechslungsreich.
man lernt viel über sich selber, und das erkunden per rad ist ein sehr angenehmes reisen.viele gespräche sind entstanden und schöne überraschende aha-momente .

wien ist eine tolle stadt, voller unterschiedlicher menschen, die sich anders wie in anderen städten nicht auf ihre jeweiligen gebiete beschränken, sondern wirklich bunt gemischt ist.

                                                   (neben uns saß rod stewart ich schwör





  hundertwasserhaus ( die armen leute wo da wohnen ! Nur touristen den ganzen tag !


wie die kunst die es zu hauf zu bestaunen gibt. wir haben nur einen winzigen bruchteil mitgenommen
von dem was es alles zu bestaunen gibt, wir haben uns lieber mittags hier herumgetrieben...


eine vielzahl von stegen führt in den alten donaukanal, der stillgelegt ist, und nur teilweise gespeist wird. wien ist voller wasser und das ist in heissen sommern sehr von vorteil.
alles ist für alle zugänglich, und das ist auch freie geist der hier herrscht und alles durchdringt.

nach 5 tagen hatten wir trotzdem genug, und fuhren mit dem zug zurück nach passau.

das war sehr anstrengend und enervierend und für diesen service ziemlich teuer....


und noch ein wort zum schluss an den  kompassverlag :
 sie sollten ihre reiseroutentester auswechseln ! zumindest den der diese unsägliche karte gemalt hat !

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen