Freitag, 19. Dezember 2008

komplettreinigung

winternacht

verschneit liegt rings die ganze welt,
ich hab nichts was mich freuet,
verlassen steht der baum im feld
hat längst sein laub verstreuet.

der wind nur geht bei stiller nacht
und rüttelt an dem baume,
da rührt er seinen wipfel sacht
und redet wie im traume.

er träumt von künftger frühlingszeit,
von grün und quellenrauschen,
wo er im neuen blütenkleid
zu gottes lob wird rauschen.

georg heym




komme gerade aus der stadt...
geschäftsbesorgungen..
meine augen und ohren
sie brauchen reinigung
ordnung,rythmus und wohlklang...
deshalb ein gedicht..
zur komplettreinigung von
geist und seele....

angeregt durch allerleirauh...
die mich schon in aller frühe mit schönen worten
überrascht hat.
lest selbst,in ihrem blog....

Kommentare:

  1. Ach, du Liebe, vielen Dank für deinen Kommentar, mein Herz wird warm im Schnee.
    Liebe Grüsse, K.A.

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  2. Ein wunderschönes Gedicht! Ich schätze ja Gedichte sehr, besonders im Winter!

    Hab vielen Dank!

    LG Mila

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  3. Tolles Gedicht und wunderschönes Bild mit den gepunkteten Kugeln.

    LG
    Silvia

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